AW: Fragen zur Videobearbeitung
Hallo Chrys,
von 1080/60i ZURÜCK auf 1080/24p nennt man Reverse-Pulldown, ein Verfahren was meines Wissens nach Pioneer zuerst im Markt eingeführt hat (ermittelt aus den 60i die 24 echten Vollbilder fast verlustfrei). ANdere machen das auch, erwischen aber gerne mal die falschen Halbbilder (nicht zuverlässig die doppelten).
Das Problem ist nicht, daß die Kamera die "echten" 24 fps pro Sekunde nicht kann, SONDERN daß die Video-Standards für High Definition (HDready) aus Rücksicht auf die installierte Basis (USA) auf dem problematischen 60 Halbbild-pro-Sekunde Verfahren bestanden. Um größtmögliche Kompatibiltät des aufgenommenen Videos sicherzustellen, muß der Kamera-Hersteller einen Standard einhalten .. ob das "sinnvoll" scheint oder nicht.
Zurück zur Situation: sollte die Kamera (NTSC) tatsächlich 30 Vollbilder aufnehmen und diese in den 60 Halbbildern kombinieren, so bräuchte man sich um die Qualität überhaupt keine Gedanken machen! Nur wenn aus 24 Vollbildern mittels Pulldown 60 Halbbilder erstellt werden, macht es Sinn die "überflüssigen" Wiederholungen aus dem Stream zu entfernen, bevor man das Video weiter bearbeitet.
Genauso muß man bei dem europäischen (PAL) 25 fps (ergibt 50 Halbbilder) keine Aufwände machen, weil die Vollbilder verlustfrei wieder rekonstruiert werden (wenn der HDready TV die 50 Hz unterstützt).
Gruß Thorsten
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Die Leistung einer Kamera wird maßgeblich durch das Objektiv bestimmt, das Bild macht immer noch der Fotograf. Der Kasten dazwischen ist ein notwendiges Übel, dem allgemein viel zu viel Aufmerkamkeit geschenkt wird! Ich fotografiere mit Panasonic Pancake und Olympus Festbrennweiten an GF1, sowie MFT Varios und einigem Altglas von Canon und Konica an G1 und GH1 bitte um offene, sachliche Bildkritik
Geändert von matadoerle (21.09.2009 um 14:33 Uhr)
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